person of interest – Gerald Petz


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Wir setzen unsere Interviewreihe fort und konnten vor kurzem einen Mann befragen, der weit hinaus über seine Funktion als Studiengangsleiter für den Studiengang Marketing und Electronic Business an der FH OÖ Campus Steyr bekannt ist. Was FH-Prof. Mag. Dr. Gerald Petz an der FH fasziniert, was er so in seiner Freizeit macht und was er uns Studenten mit auf den Weg geben möchte kannst du hier im ausführlichen Interview nachlesen, viel Spaß dabei wünschen

eure fh-Insider

  1. Wann, was und wo haben Sie studiert?
    Wirtschaftsinformatik an der JKU Linz

2. Und warum?
Ich wollte immer eine Mischung aus Wirtschaft und Technik. Diese Mischung habe ich auch in der Privatwirtschaft sehr gut verwenden und einsetzen können. Uni deswegen, weil es damals die FH noch nicht gab.

3. Was machen Sie beruflich? Welche Funktion/en bekleiden Sie?
Studiengangsleiter von „Marketing und Electronic Business“ und stellvertretender Leiter von „Digital Business Management“. In aller Kürze: Lehre, Forschung und Management des Studiengangs.

4. Wie ist Ihre Verbindung zur FH Steyr?
Die Verbindung hat bereits während meines Arbeitslebens in der Privatwirtschaft begonnen. Ich habe zwei Lehrveranstaltungen gehalten und damit war der Grundstein gelegt.

5. Haben Sie berufsbegleitend oder Vollzeit studiert?
Ein Mittelding, denn ich habe viel neben dem Studium gearbeitet. Beim Doktoratsstudium war ich fulltime berufstätig.

6. Was war das “Nützlichste”, dass Sie im Studium erlernt haben?
Dazu muss ich zwei Themenfelder unterscheiden: einerseits inhaltliche Themen und andererseits Themen in Bezug auf die Arbeitsweise. Zuerst zu den Inhalten: Ich konnte so ziemlich alles, was ich im Laufe des Studiums gehört und gelernt habe, früher oder später verwenden. Auch wenn ich mir beim Lernen ab und wann gedacht habe, dass ich das sicher nie mehr brauchen würde, irgendwann später im Berufsleben war ich dann froh, dass ich davon schon etwas gehört habe … 😉 Zur Arbeitsweise: ich habe auch gelernt, mich zu organisieren, Durchhaltevermögen und systematisch und methodisch an Problemstellungen heranzugehen.

7. Was dagegen haben Sie bisher eher weniger gebraucht?
Siehe oben; früher oder später habe ich alles gebraucht. Auch wenn ich ein Thema weniger benötigt habe, dann hilft es vielleicht, „über den Tellerrand“ zu schauen.

8. Konnten Sie die Kontakte, die während des Studiums entstanden sind, auch beruflich nutzen?
Ja, mit einigen Studienkollegen haben sich später auch berufliche Kontakte und Zusammenarbeit ergeben.

9. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Kommilitonen?
Viele Kontakte sind verloren gegangen, aber mit einigen habe ich heute noch Kontakt – sowohl freundschaftlich als auch beruflich.

10. An welche Professoren können Sie sich noch oder gerne erinnern? Wer hat Sie geprägt?
Ich habe mir von vielen Professoren etwas mitgenommen; faszinierend waren für mich beispielsweise Professoren, die es schafften, trotz vieler Studenten im Hörsaal ein Thema „rüberzubringen“.

11. Was hat Sie bisher am allermeisten geärgert an der FH?
Eigentlich gibt es nicht viel, worüber ich mich geärgert habe. Was ich aber grundsätzlich nicht mag, sind Ungerechtigkeiten und unfaire Verhaltensweisen.

12. Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Wie finden Sie Ihren Ausgleich zum beruflichen Alltag?
Ausgleich habe ich durch meine Familie und durch Sport (Laufen, Mountainbike, Volleyball)

13. Welche drei Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach besonders wichtig um erfolgreich zu sein?
Wie heißt es so schön … definieren Sie Erfolg! Trotz aller verschiedenen Ansichten, was Erfolg ist, würde ich sagen: Freude an dem, was ich mache; Durchhaltevermögen; Zufriedenheit mit dem Erreichten.

14. Welche Botschaft möchten Sie an die Studierenden oder Interessierten weitergeben?
1) Auch wenn eine Lehrveranstaltung einmal nicht das Lieblingsthema ist, oder wenn es einmal nicht nach Wunsch läuft, dann trotzdem durchhalten. 2) Sich auf Themen einlassen; manchmal muss man sich ein Thema erarbeiten, um wirklich ein tiefes Verständnis aufzubauen und auch um Expertise in einem Bereich zu entwickeln. 3) Freude daran haben, etwas Neues kennenzulernen und neugierig sein auf neue und unbekannte Themen. 4) Methodisch und systematisch vorgehen 5) Respektvoll miteinander umgehen


15. Welche Botschaft haben Sie speziell für berufsbegleitend Studierende?
Es ist wichtig, sich gut zu organisieren um Familie, Beruf und Studium „unter einen Hut zu bringen“. Der Einsatz lohnt sich aber!

Die FH ist für mich … wieviel darf ich schreiben? 😉
Am Campus Steyr mag ich besonders… die Menschen, das Umfeld
E-Business ist für mich… mein Kernthema, das mich schon lange beschäftigt
Studenten mag ich weil… ich gerne mit jungen Menschen arbeite und mein Wissen weitergebe.
Meine Zukunft an der FH wird… sicher noch sehr spannend und interessant (gerade im Themenumfeld von Marketing und Digital Business!)

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